Definition von Leistung

Bezug: Diskussion von @343max und @plomlompom vom 23.03.2012 darüber ob/warum eine Putzfrau weniger nach Leistung bezahlt wird, als ein Künstler (oder eben nicht)


@343max scheint der Ansicht zu sein, dass ein Künstler der etwas erschafft (soweit das möglich ist) auch nach der Veröffentlichung seines Werkes bezahlt werden soll; nämlich jedes mal dann, wenn jemand eine Kopie davon erwirbt. Die erwähnte Putzfrau hingegen erbringt (soweit ich das Verstanden habe) eine Leistung, für die sie einmalig nach Vertrag bezahlt wird. Sie wird aber eben auch immer nur dann bezahlt wenn sie ihre Arbeit des Reinigens verrichtet hat.

@plimlompom stellt, so wie ich das sehe, Künstler und Putzfrau auf eine “Leistungsebene”. Sprich: Auch die Putzfrau hat einen Anspruch darauf, dass ihr Werk (z.B. ein sauberer Fußboden) Nachhaltigkeit genießt und jedes mal wenn jemand ihr Werk genießt (also z.B. den Fußboden betritt) entlohnt wird.

Jetzt ist halt die Frage: Was ist denn Leistung? Letztendlich besteht die Leistung des Künstlers darin sein Werk zu schaffen. Und dafür wird er ja nach Vertrag bezahlt. Warum sollt er also jedes weitere Mal bezahlt werden, wenn jemand sein Werk hört/haben will. Seine Leistung ist also eigentlich in dem Moment, wo das Album oder was auch immer veröffentlich wird, beendet. Bei der Putzfrau hingegen fließt kein weiteres Geld, obwohl Leute ihr “Werk” weiterhin genießen.

Ist denn die Leistung der Putzfrau weniger wert, als die des Künstlers? Oder umgekehrt?

Solange wir nicht genau sagen können, was Leistung ist, die bezahlt werden soll/muss, kommen wir in der Diskussion nicht weiter.

Mail auf dem iPhone

Es haben bestimmt alle mitbekommen: Apple musste aufgrund einer Patentklage die Push-Funktion in iCloud-Mail deaktivieren. Alle haben sich darüber furchtbar aufgeregt. Auch ich.
Ich kam mir plötzlich so rückständig vor:
“Wie? Ich erfahre jetzt nicht in der Sekunde in der ich eine Mail bekomme, dass sie auch da ist? Das ist ja unerträglich. Da verpasst man ja alles Wichtige!”
Doch, ich habe mich geirrt. Rückblickend betrachtet, war die Deaktivierung eine sehr gute Sache. Ich muss gar nicht wissen, ob ich in diesem Moment gerade eine Mail bekomme oder nicht, denn sie ist meistens sowieso nicht allzu wichtig, bzw. es reicht, wenn ich sie erst in ein bis zwei Stunden lese. Der Vorteil an der ganzen Sache ist, dass ich jetzt nicht jedes Mal hochschrecke, weil mal eine neue Mail reinkommt. Ich bin wesentlich entspannter und weniger frustriert, denn letztendlich waren es dann doch nur Mails von Amazon und Co, die einen aus der Konzentration herausreißen.

Seit neustem benutze ich Sparrow auf dem iPhone (auf dem Mac benutze ich es schon ein ganze Weile). Da Apple eine Mail-Pushfunktion eines Drittherstellers nicht erlauben, bietet Sparrow fürs iPhone diese auch nicht. Das schöne an der ganzen Sache ist: Ich vermisse nichts. Im Gegenteil. Ich bin jetzt komplett auf Sparrow umgestiegen und habe sogar auf der Apple Mail-App meine Kontodaten ausgetragen für den Fall, dass Push bald wieder aktiviert wird. :-)

US-Wissenschaftler enthüllen Wahrheit über Filesharing

Reblogged from 11k2:

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Die Wirtschafts­wissenschaftler Brett Danaher vom Bostoner Wellesley College und Joel Waldfogel von der University of Minnesota haben ein Forschungs­papier zum “Einfluss von Online-Film-Piraterie auf die inter­nationalen Kinoumsätze” veröffentlicht. Fazit: Filesharing hat keinen Einfluss auf Kinobesuche in den USA und verringert die Umsätze ausserhalb der USA um bis zu 7 %, aber nur wenn, der Film dort signifikant später veröffentlicht wird als im Ursprungsland.

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Ja, Amen. Kann ich so unterschreiben. plus 1, Like, usw.

Cameras looking at things

 

Ich hatte die Idee schon vor längerer Zeit. Fragt mich nicht, wie ich darauf gekommen bin, oder warum ich das mache. Ich weiß es nicht. Kennt ihr das Gefühl wenn Mensch etwas tun muss, und er weiß nicht, warum? So geht es mir mit diesem Projekt.

Auf jeden Fall habe ich vor kurzem angefangen Überwachungskameras zu photographieren und sie auf cameraslookingatthings.tumblr.com hochzuladen. Gestern Mittag hab ich das dem @Herbstrevolver erzählt. Er hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass man auf Tumblr-Blogs Einsendungen erlauben kann. Einsendungen halte ich für eine famose Idee.

ALSO, wenn jemand Teil an meinem Kunstprojekt cameraslookingatthings teilnehmen möchte, der kann Überwachungskameras photographieren und sie dort einreichen.

Spread the News!

Mail an Spiegel Online: Flash ist tot

Ich habe eben eine Mail an die SpOn Redaktion geschrieben und ich hoffe, dass diejenigen, die ein ähnliches Anliegen haben, es mir gleich tun.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie sie eventuell mitbekommen haben stellt die Firma Adobe die Entwicklung des Flashplayers ein.
Ich hab vor kurzem Flash von meinem Computer verbannt, da es unsicher, langsam, fehleranfällig und unnötig ist, da Videos mittlerweile ohne Flash abgespielt werden können. Viele Webseiten bieten dies auch schon an. (Zeit.de und Süddeutsche.de z.B.) Sie, verehrte SpOn-Redaktion, bieten dies nur an, wenn man mit einem mobilen Gerät, wie iphone, ipad oder ähnlichem, ihre Seiten besucht. Wenn ich jedoch mit meinem Computer, der kein Flash mehr installiert hat, ihre Seiten besuche, kann ich ihre Videos dennoch nicht anschauen, obwohl dies technisch überhaupt kein Problem wäre.

Ich sehe es nicht ein auf meinem Rechner unsichere Software zu installieren, die überhaupt völlig unnötig ist.

Ich erwarte von ihnen, dass es in Kürze möglich sein wird SpOn auch ohne Flash-Player im vollen Umfang nutzen zu können. Alles andere wäre ein schlechter Scherz.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Jan-David Gude

 

(ich weiß, dass Adobe “nur” den mobilen Flashplayer eingestellt hat, aber wir wissen doch alle, dass das der Anfang von Ende ist ;-) )

Abschreiben und Schwänzen

Es klingt als sei die Rede von faulen Schülern. Von Schülern, die lieber in der Innenstadt rumgammeln, als ihren Pflichten nachzugehen. Aber NEIN es ist nicht die Reden von Schülern, sondern von der allseits beliebten FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin. Diese ist zwar seit mehreren Jahren in diversen Ausschüssen des Europaparlamentes, ist dort aber so gut wie nie anwesend. Natürlich lässt sie sich ihre Abwesenheit trotzdem bezahlen. Da fragt sich einer, was wohl passieren würde, wenn man einfach nicht mehr zur Arbeit gehen würde, sein Geld aber trotzdem weiterbekommen möchte. Als Bürger und somit Gehaltzahler von Politikern fühlt man sich “leicht” verarscht! Alles wichtige zu der Geschichte im nachfolgenden Panorama-Beitrag:

/via abgeordnetenwatch.de


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